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Wieviel Digitalisierung wollen Patienten?

83 Prozent der Patienten sehen bei der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens Nachholbedarf. Das ist ein Ergebnis einer Online-Befragung der deutschen Apotheker- und Ärztebank.

Wieviel Digitalisierung wollen Patienten? Wieviel Digitalisierung wollen Patienten?

Die Umfrage ergab, dass die Patienten viel Potenzial im Gesundheitsmarkt durch Digitalisierung sehen. Für die Hälfte der Befragten ist Digitalisierung ein vereinfachter Zugang zu einer ärztlichen und pharmazeutischen Versorgung – entsprechend erwarten sie vor allem gut funktionierende Basisanwendungen, die ihnen die Kommunikation erleichtern. Dazu gehören die Online-Terminvergabe, der Austausch mit Ärzten und Apothekern per E-Mail oder als Textnachricht und auch die Online-Sprechstunde. Die Datensicherheit ist dabei für die meisten Patienten kein Hindernis: 62 Prozent besitzen eine hohe Bereitschaft, ihre Gesundheitsdaten im Rahmen einer elektronischen Gesundheitskarte an Ärzte und Apotheker weiterzugeben. Auch das Internet wird vermehrt genutzt, wenn es um die eigene Gesundheit geht: 72 Prozent der Befragten recherchieren online nach Krankheitsbildern und Behandlungsmöglichkeiten. Ersetzen kann das Internet den Besuch des Arztes aber nur für 6 Prozent. Die Arztwahl wird von jedem Dritten über das Internet entschieden. Gerade bei jüngeren Generationen gelten die Homepage des Arztes und Bewertungsportale als wichtige Entscheidungskriterien.

Quelle: Apobank

Bildmaterial:
Bild: © everything possible; shutterstock.com

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