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Revolution in der Kariesbehandlung

Das bei Patienten unbeliebte Bohren sollte bald vorüber sein: Wissenschaftler der University of Washington haben nun ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Peptiden die Auswirkungen von Karies aufhalten soll.

Revolution in der Kariesbehandlung

Auf Grundlage des Proteins Amelogenin, welches für die Bildung des Zahnschmelzes verantwortlich ist, entwickelten die Forscher ein Peptid, das den Zahnschmelz wieder herstellt und remineralisiert. Das Peptid bleibt am Zahn haften und unterstützt so das Wachstum der Zahnschmelzstruktur, indem Mineralien wie Kalzium oder Magnesium angelagert werden. Es wirkt ähnlich wie Fluorid, baut aber ein Vielfaches mehr auf: Bei jeder Anwendung kann 10 bis 50 Mikrometer neuer Zahnschmelz gebildet werden. Die Wissenschaftler hoffen, dass ihr neues Verfahren möglichst bald in Zahnpasta, Kompositen und anderen Materialien zur Anwendung kommt und so die langen Behandlungszeiten reduziert und das so gefürchtete Bohren den Patienten erspart bleibt. 

Quelle: ACS Publications

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Bild: © Matej Kastelic; shutterstock.com

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